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ART EXPRESS

BERLIN - BUDAPEST - ESSEN - PARIS
 

Art Express Einladung I.

Der ART EXPRESS wird im Oktober mit Volldampf in Essen einfahren. Im Forum Kunst und Architektur zeigen dann 17 internationale Künstler ihre Werke. Die meisten von ihnen weisen einen Migrationshintergrund auf. In ihren Werken ist der interkulturelle Dialog, „das Fremde“ spürbar. „Lebensstationen“ lautet das Thema der ausgestellten Exponate.
 
ART EXPRESS
Quer durch Europa verläuft dieses Kunstprojekt: Es ist eine Ausstellung in Bewegung an ungewöhnlichen Orten wie Bahnhöfen, Hallen, Badeanstalten etc. nach dem Konzept des deutsch-ungarisch- französischen Künstlers Gabriel Heimler. Begonnen hatte es 2007 mit grenzüberschreitender Zusammenarbeit mehrerer Künstler, die bereits diverse Pilot-Projekte starteten, u.a. in Holduvar und Budapest 2007 in Kooperation mit dem Berliner Künstler Verein und der Stiftung Kunstverein Balatoni Muvészeti Egylet.  
 

Art Express Einladung II.

 Die Premiere erfolgte dann am 18. April 2008 im Berliner S-Bahnhof Jannowitzbrücke. 12 Künstler aus Berlin, Budapest, Paris und Essen zeigten ihre ganz eigene Sicht auf die Stadt, in die sie emigriert sind. Auf den einheitlichen dreiteiligen Bildformaten (222 x 92 cm) wurden die unterschiedlichen Positionen offenbar. Gemeinsam ist ihnen, ihre Migration zu verarbeiten und Erinnerungen zu verfremden. Zugleich sind sie Botschafter ihrer Stadt.
 
Die zweite Ausstellung wurde am 13.Dezember 2008 in Budapest im historischen Lukács Bad eröffnet. Zusammen mit Videoprojektionen außerhalb des Bades, mit Filmaufnahmen, Theateraufführung und Performances bot man ein Gesamtkunstwerk, das mehrere tausend Besucher anzog.
 
Im Forum Kunst und Architektur in Essen, das als Kulturhauptstadt Europas 2010 für die ganze Region steht, werden 17 Künstlern aus ganz Europa im Oktober ausstellen.
 
Die teilnehmenden Künstler sind:
 
Kani Alavi
Stefan Hameseder
Sarah Harper
Gabriel Heimler
Ben-Ami Koller
Mathilde Lafabrie
Leyla Mahat
Zsofia Maus
Laszlo Mehes
Tamas Müller
Triny Prada
Dagmar Schenk-Güllich
Jörg Schirmer
Julia Schwarzmann
Lajos Veszeli
André Yuen
Zeynep Yüksel
 
 
Biografien
 
 
Kani Alavi, Organisator und Künstler der East Side Gallery Berlin, geb. 1955 in Nordpersien. lebt seit 1980 in Berlin
 
Stefan Hameseder, 1980 in Budapest geboren, studiert Kunstgeschichte, Kunst und Bildhauerei an der Universität für Angewandte Kunst Wien
 
Sarah Harper, Gründerin des Instituts für Straßenmalerei und Leiterin verschiedener Off-Theater, Theaterpreise des Französischen Kultusministeriums, aus London emigriert, lebt in Paris.
 
Gabriel Heimler, Kurator des ART EXPRESS, in Paris geb., jüdisch-ungarische Wurzeln, lebt seit 1988 in Berlin. Seine Werke, eine Synthese aus Expressionismus und Comics, sind in privaten und öffentlichen Sammlungen, auch bei Sotheby´s in New York, weltweit vertreten.
 
Ben-Ami Koller, 1948 geb., zählt zu den gefragtesten französischen Malern der Gegenwart. Dem Neuen Realismus verpflichtet, sind seine Bilder in zahlreichen privaten und staatlichen Sammlungen vertreten (Bibliothèque National de Paris, Fond National d`Art Contemporain de Seine-Saint-Denis etc.). Der in Siebenbürgen aufgewachsene Maler lebt nach einiger Zeit in Israel seit 18 Jahren in Paris.
 
Mathilde Lafabrie, 1968 in Frankreich geboren, entstammt einer Künstlerfamilie, lebt in Berlin.
Studium in Paris, mehrere Diplome. Gebiete: Zeichnung, Grafik, Trickfilm, Animation, Kalligrafie, Gobelinkunst.
 
Leyla Mahat, 1970 geb., tartarische Vorfahren, mit zehn Jahren bereits Studentin an der Staatlichen Kunstschule Kasachstans. Lebte lange Jahre in Berlin, ist vor kurzem nach Kasachstan zurückgekehrt, wo ihr Mann als Außenminister tätig ist.
 
Zsofia Maus, 1975 geb., zählt zur jungen künstlerischen Avantgarde Ungarns. Ihre großformatigen Fotoportraits und verfremdeten fotografischen Szenerien sind über die Grenzen ihres Landes bekannt. Absolventin der Ungarischen Universität der Angewandten Künste. Deutsch-belgische Wurzeln, lebt in Budapest.
 
László Mehes, 1944 in Budapest geb., gilt als einer der berühmtesten Maler Ungarns. Vertreten in zahlreichen Sammlungen weltweit (Centre Georges Pompidou, Magyar Nemzeti Galéria ect.). Lebte eine Zeitlang in Frankreich, wo er die Entwicklung der Aktionskunst beeinflusste. Seine hyperrealistischen Werke der Reihe „Laue Wasser“ galten in Ungarn der späten 60er als radikale Gesellschaftskritik.
 
Tamas Müller, 1957 in Budapest geboren, Studium der Kunst und des Managens von Kunst an der Ungarischen Universität für angewandte Künste, Budapest, lebt in Budapest und Toulon/Frankreich. Ausstellungen, Performances und öffentliche Aktionen in Ungarn und Wien. Seine Arbeiten offenbaren seine Sensibilität gegenüber gesellschaftlichen Problemen.
 
Triny Prada, in Kolumbien geb., lebt in Paris. Die Video- , Performancekünstlerin und Malerin zählt zu den spannendsten interdisziplinären Künstlerinnen der aktuellen Kunstszene Frankreichs. Ihre Performances mit Hühnern und anderen Lebensmitteln bahnten ihr den Weg bis in japanische Ausstellungshäuser. Greift auch in ihren Bildern die textile Kunst ihrer Heimat auf.
 
Dagmar Schenk-Güllich,  zeigt ihre großformatigen Arbeiten inzwischen weltweit. Nach der Promotion in den Fächern Musikwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte an der Uni Erlangen-Nürnberg und einem Kunststudium an der Folkwang Universität Essen ist sie als freischaffende Künstlerin und Kritikerin tätig. Die in Fürth geborene Künstlerin lebt und arbeitet nach Auslandsaufenthalten in der Schweiz und den USA in Essen - ein Weg der Emigration, der länger ist, als manche denken.
 
 
Jörg Schirmer, 1965 in Frankfurt a.M. geb., Urenkel des Landschaftsmalers Johann Wilhelm Schirmer (1807 -1863). Meisterschüler von Prof. Markus Lüpertz an der Kunstakademie Düsseldorf. Kennzeichen seiner Malerei und Bildhauerei: Große Füße. Lebt in Essen. RKB-Mitglied
 
 
Julia Schwarzmann, geb. 1982 in St. Petersburg als Tochter eines russlanddeutschen Vaters und einer jüdischen Mutter. Meisterschülerin von Prof. Markus Lüpertz an der Kunstakademie Düsseldorf. Lebt in Essen. Ihre großformatigen Arbeiten wurden bereits in Galerien und Kunstvereinen gezeigt.
 
 
Lajos Veszeli, 1945 geb. im Burgenland, das im vergangenen Jahrhundert eine wechselvolle Geschichte hatte. Die letzten drei Generationen seiner Familie wuchsen am selben Ort unter drei verschiedenen politischen Systemen auf. Er selbst lebt zeitweilig in Griechenland, kehrt aber immer wieder nach Budapest zurück. Der Künstler ist mit seinen Werken in vielen internationalen Sammlungen vertreten. Seine ätherischen Figuren finden sich auf ungewöhnlichen Materialien, die er für Collagen nutzt.
 
André Yuen, zuhause in Hong Kong, New York, Düsseldorf, Essen - ein Kosmopolit der Künste. Er studierte Grafik - Design an der Folkwang Universität der Künste (1994 - 1998), Ruhr Akademie Schwerte (1994 -1998), Architektur und Philosophie an der Universität Dortmund (1989 - 1990), hat sich auf großformatige Gemälde, Video-Installationen und Fotokunst spezialisiert. Seine Installationen sind „High Tech Driven“ (Yuen) - Fotocollagen auf Aluminium, DVD, Holz, Glas, Papier und Leinwand. RKB-Mitglied.
 
 
Zeynep Yüksel, geb. Istanbul, Absolventin der Folkwang Universität Essen, ist als Radiererin international bekannt. Ausstellungen in Galerien u.a. in Istanbul, Wien, Beirut, Tampere, Paris, Yokohama, Quebec und ganz Deutschland. Lebt in Essen. RKB - Mitglied
 
 

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